Amnesty International Themenkoordinationsgruppe gegen Folter

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Themenkoordinationsgruppe gegen Folter

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Aktuelle Urgent Actions zum Thema Folter

Urgent Actions (Eilaktionen) sind ein effektiver Weg, um akut bedrohten Menschen das Leben zu retten. Sie sind die denkbar schnellste Form der Intervention: Wenn Amnesty von willkürlichen Festnahmen, Morddrohungen, "Verschwindenlassen", Folterungen oder bevorstehenden Hinrichtungen erfährt, startet die Organisation eine Urgent Action. Binnen weniger Stunden tritt ein Netzwerk von fast 80.000 Menschen in 85 Ländern (in Deutschland 10.000) in Aktion: Diese Aktivisten und Aktivistinnen appellieren mit Telefaxen, E-Mails und Luftpostbriefen an die Behörden der Staaten, in denen Menschenrechte verletzt werden. Bei den Adressaten gehen Tausende von Appellschreiben aus aller Welt ein. Es ist dieser rasche und massive Protest, der immer wieder Menschenleben rettet. Unzählige Personen - von China bis Chile, von Syrien bis Simbabwe - konnten seit der ersten Urgent Action im Jahr 1973 gerettet werden. Allein im Jahr 2007 hat Amnesty International 350 neue Eilaktionen gestartet - etwa 35 Prozent davon zogen positive Meldungen nach sich: Freilassungen, Hafterleichterungen, die Aufhebung von Todesurteilen oder auch Anklagen gegen die Verantwortliche von Menschenrechtsverletzungen.

An dieser Stelle weist die Themenkoordinationsgruppe gegen Folter auf aktuelle Eilaktionen von Amnesty International hin, die das Thema Folter und Misshandlung betreffen. Beteiligen Sie sich jetzt:

Syrien, 02. Februar 2012: Vom Geheimdienst gefoltert


Israel und besetzte Gebiete, 25. Januar 2012: Abgeordneter in Verwaltungshaft


China, 19. Dezember 2011: Drohende Folter


Ukraine, 14. Dezember 2011: Anwalt misshandelt


Erfolgreiche Urgent Actions


Infos zu erfolgreichen Urgent Actions: Ihr Einsatz zeigt Wirkung: Urgent Actions - Erfolge 2010 (Teil 4)


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